Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landkreis

2.565 Frauen und Männer waren im November arbeitslos, 43 (-1,6 Prozent) weniger als im Oktober und 278 (-9,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote lag mit 4,7 Prozent 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

628 Personen meldeten sich neu oder wieder arbeitslos. Davon kamen 267 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 674 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 211 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.
62 Prozent aller Arbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.
In Betreuung des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt sank die Zahl der Arbeitslosen um 54 auf 1.596 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 239 Personen weniger.

Das Jobcenter betreute 3.161 Bedarfsgemeinschaften, 392 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 505 Personen auf aktuell 3.842.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 163 Stellen zur Besetzung unterbreitet, das waren 7 weniger als im Oktober und 83 weniger als vor einem Jahr. Damit befinden sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktuell 1.243 freie Stellen im Bestand.19 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.
96 Prozent der Stellen sind sofort zu besetzen. Bei 95 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 12 Prozent sind Teilzeitangebote. Der Bereich Produktion und Fertigung (mit den Schwerpunkt Metallbearbeitung) bot dabei anteilig die meisten Stellen, es folgen die medizinischen Gesundheitsberufen sowie der Bereich Verkehr und Logistik.

Verfassungsentscheidung zu Sanktionen

Das Bundesverfassungsgericht hat am 05.11.2019 geurteilt, inwiefern Sanktionen mit dem Recht auf ein Existenzminimum vereinbar sind. Vor Gericht ging es also nicht darum wie das Jobcenter geltendes Recht ausgelegt haben, sondern es wurde grundsätzlich beurteilt, inwiefern Sanktionen mit dem Recht auf Existenzminimum vereinbar sind.

Zentrale Ergebnisse:
Fördern und Fordern sind weiterhin möglich, Leistungsempfänger dürfen bei Pflichtverletzungen sanktioniert werden. Sanktionen müssen aber verhältnismäßig sein.

Ab sofort gilt, bis zur gesetzlichen Änderung:
Bei Pflichtverletzung ist der § 31a Absatz 1 SGBII weiterhin mit Leistungsminderung von 30 Prozent des Regelbedarfs anwendbar, muss aber nicht erfolgen, wenn sie im konkreten Einzelfall zu einer außergewöhnlichen Härte führt. Sanktionen dürfen direkt im Anschluss an eine nachgeholte Mitwirkung beendet werden. Sie müssen spätestens einen Monat danach enden. Ebenfalls ist ein Sanktionsverzicht zu prüfen, falls die Minderung den Zielen des SGBII widerspricht (z. B. Integration in den Arbeitsmarkt).

Es werden zunächst keinerlei neue Sanktionsbescheide verschickt bis der Gesetzgeber neue Weisungen erlassen hat.

Laufende Sanktionsbescheide über 30% müssen mit Wirkung zum 05.11.2019 auf 30% reduziert werden. Sanktionierte Leistungsempfänger können sich beim Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt melden um eine Reduzierung ihrer Sanktionsbescheide zu erreichen.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Arbeitslosenquote im Landkreis erneut unter 5 Prozentmarke

2.608 Frauen und Männer waren im Oktober arbeitslos, 71 (-2,7 Prozent) weniger als im September und 165 (-6 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote lag mit 4,8 Prozent 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

715 Personen meldeten sich neu oder wieder arbeitslos. Davon kamen 242 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 780 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 246 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.

Im Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt sank die Zahl der Arbeitslosen um 19 auf 1.650 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 162 Personen weniger.

Das Jobcenter betreute 3.194 Bedarfsgemeinschaften, 382 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 502 Personen auf aktuell 3.899.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 170 Stellen zur Besetzung unterbreitet, das waren 70 weniger als im September und 86 mehr als vor einem Jahr. 7 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.
Damit befinden sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktuell 1.292 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
96 Prozent der Stellen sind sofort zu besetzen. Bei 94 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 12 Prozent sind Teilzeitangebote. Der Bereich Produktion und Fertigung (mit den Schwerpunkt Metallbearbeitung) bot da-bei anteilig die meisten Stellen, es folgen die medizinischen Gesundheits-berufen sowie der Bereich Verkehr und Logistik.

Arbeitslosenquote im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt erstmals unter 5 Prozent-Marke

2.679 Frauen und Männer waren im September arbeitslos, 164 (-5,8 Prozent) weniger als im August und 133 (-4,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote lag mit 4,9 Prozent 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt baut Online-Portal weiter aus

Für die Kundinnen und Kunden des Jobcenters im Landkreis gibt es ab sofort ein neues Online-Angebot. Jetzt können Sie, zusätzlich zu Ihren bisherigen Zugangskanälen, online z. B. die Weiterbewilligung von Leistungen beantragen und dem Jobcenter Veränderungen mitteilen.

Öffnungszeiten

Mo 8:00 - 13:00 Uhr
Di 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 16:00 Uhr
Mi nur terminierte Vorsprachen
Do 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 18:00 Uhr
Fr 8:00 - 13:00 Uhr

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Anschrift

Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt
Bahnhofstr. 3 und 5
07318 Saalfeld

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Erstantragsstellung:
03671 / 53 20 509
 
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