Der Arbeitsmarkt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt im März 2021

3.409 Frauen und Männer waren im März 2021 arbeitslos, 83 (-2,4 %) weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen um 453 Personen (15,3 %). Davon galten 1.244 Arbeitslose als langzeitarbeitslos, 339 Personen oder 37,5 % mehr als vor einem Jahr. Als langzeitarbeitslos gilt, wer länger als ein Jahr arbeitslos ist.

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 %, im Vorjahr betrug sie 5,4 %. 453 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 225 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 537 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 278 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.

In der Agentur für Arbeit Saalfeld - (Rechtskreis SGB III) wurden im Berichtsmonat 1.624 Arbeitslose betreut, 113 (-6,5 %) weniger als im Februar, aber 344 (26,9 %) mehr als vor einem Jahr.

52 Prozent aller Arbeitslosen werden vom Jobcenter betreut. Im Rechtskreis SGB II - in Betreuung des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt – stieg die Zahl der Arbeitslosen ggü. Februar um 30 auf 1.785 Personen
(1,7 %) und lag damit 109 Personen (6,5 %) über dem Niveau des Vorjahres. Das Jobcenter betreut 3.081 Bedarfsgemeinschaften, 62 (-2 %) weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 72 Personen (-1,9 %) auf aktuell 3.761.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 222 Stellen zur Besetzung unterbreit, 88 Stellen (66 %) als im Februar, aber 29 (-12 %) weniger als vor einem Jahr. Aktuell befinden sich damit für den Landkreis 690 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.


Kurzarbeit

Im März gingen vergleichsweise wenig neue Anzeigen auf Kurzarbeit ein. 20 Unternehmen zeigten für 109 Mitarbeiter vorsorglich Kurzarbeit an. Damit gingen bei der Arbeitsagentur von April 2020 bis März 2021 insgesamt 1.825 Anzeigen auf Kurzarbeit ein. Dahinter standen 18.055 Beschäftigte. Zuletzt haben im September 380 Betriebe mit 2.247 Beschäftigten tatsächlich Kurzarbeit abgerechnet.

Sozialschutzpaket III: Unterstützung in der Corona-Pandemie wird fortgeführt

Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dadurch werden weiterhin die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen und die Vermögensprüfung nur eingeschränkt durchgeführt. Außerdem erhalten Leistungsberechtigte in der Grundsicherung automatisch im Mai 2021 eine Einmalzahlung von 150 Euro. Auch der Kinderbonus wird von der Familienkasse automatisch ausgezahlt. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht notwendig.


Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen und soziale Härten abzufedern, hat der Gesetzgeber beschlossen, mit dem Sozialschutzpaket III die Maßnahmen zum Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung bei den Jobcentern wird damit bis Ende Dezember 2021 möglich sein.

Damit bietet der Gesetzgeber insbesondere dem Personenkreis der Selbstständigen über die Bundes- und Länderhilfen hinaus die Garantie, dass das Existenzminium gesichert wird, die Menschen ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen und auch die Alterssicherung erhalten bleibt. Auch nach dem 01. April 2021 findet nur eine eingeschränkte Vermögensprüfung statt. Die Kosten der Unterkunft werden weiterhin in tatsächlicher Höhe anerkannt.

Allen volljährigen Leistungsberechtigten, die im Monat Mai 2021 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben und die alleine oder in einer Partnerschaft leben, wird zum Ausgleich der coronabedingten zusätzlichen oder erhöhten Ausgaben eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro durch die Jobcenter im Mai 2021 automatisch ausgezahlt. Dasselbe gilt für 18-24-Jährige im Elternhaus, sofern bei ihnen kein Kindergeld als Einkommen berücksichtigt wird. Ein gesonderter Antrag muss nicht gestellt werden.

Daneben sieht das neue Dritte Corona-Steuerhilfen-Gesetz für 2021 auch einen Kinderbonus vor, der von den Familienkassen als Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro ebenfalls im Mai 2021 an kindergeldberechtigte Familien ausgezahlt wird.
Dieser Kinderbonus muss nicht beantragt werden – die Auszahlung erfolgt automatisch. Weitere Informationen gibt es unter www.familienkasse.de.

Kostenlose Verteilung von FFP2 und OP-Masken an Leistungsbezieher nach dem SGB II bis zum 01.04.2021

 

Das Land Thüringen stellt für Leistungsberechtigte nach dem SGB II 20 OP-und 4 FFP2 Masken kostenlos zur Verfügung.

Die Verteilung der Masken übernimmt das Jobcenter und die Gemeinden. In Abstimmung mit dem Landkreis können die Bewohner des Städtedreiecks die Masken direkt beim Jobcenter abholen.

Ein Antrag muss hierfür nicht gestellt werden und eine Terminabsprache ist ebenfalls nicht notwendig.

Die Ausgabe erfolgt während der Öffnungszeiten des Jobcenters. Es ist notwendig, dass Sie bei Abholung Ihre Bedarfsgemeinschaftsnummer (09614//00….) und ein Ausweisdokument bereithalten.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen ggf. anfallende Fahrtkosten für die Abholung der Masken nicht erstattet werden können.

Bewohner außerhalb des Städtedreiecks erhalten die Masken in ihren Gemeinden. Somit ersparen Sie sich Fahrkosten.

Auch der Bund stellt kostenlos Masken zur Verfügung. Berechtigte Personen müssen hierfür nichts weiter unternehmen und keinen Antrag beim Jobcenter stellen. Sie erhalten automatisch ein Schreiben der Krankenkasse bzw. Krankenversicherung, mit dem sie jeweils 10 Masken pro Person in der Apotheke abholen können.

Öffnungszeiten

Mo 8:00 - 13:00 Uhr
Di 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 16:00 Uhr
Mi nur terminierte Vorsprachen
Do 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 18:00 Uhr
Fr 8:00 - 13:00 Uhr

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Bahnhofstr. 3 und 5
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