Einschränkungen im Besuchsverkehr

Aufgrund der aktuellen Lage im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus, verstärkt das Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt seinen (Gesundheits-)Schutz für Kunden und Mitarbeiter.

Aus diesem Grund haben wir ab ab Mittwoch, den 18. März 2020, die Voraussetzungen geschaffen, all Ihre Fragen ohne persönlichen Kontakt zu klären. Ihnen stehen deshalb unsere Beratungsangebote telefonisch und online zur Verfügung.

Bei besonders dringenden Anliegen bzw. bei der Neuantragstellung von Arbeitslosengeld II erreichen Sie uns - neben den bekannten Rufnummern - unter der Hotline: 03671 / 53 20 888. Daneben gelten die bisherigen Durchwahlnummern weiter. Diese finden Sie auf dieser Homepage (siehe Über uns - Telefonische Erreichbarkeit).

Kann Ihr Anliegen nicht telefonisch geklärt werden, erhalten Sie von uns einen Termin für eine persönliche Vorsprache.


Bitte nutzen Sie auch unsere Online-Angebote - Details dazu finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage (Menü - Online-Angebote).   


Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen, aber nur so können wir einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen.

Bleiben Sie gesund!

Gesundheitsschutz ist wichtig - Vieles können Kunden auch Online erledigen

Die Sicherheit der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat höchste Priorität. Daher arbeiten Arbeitsagentur und Jobcenter eng mit den Gesundheitsämtern vor Ort zusammen. Als Behörde mit täglich hunderten Besuchern sind die Institutionen gehalten, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor ansteckenden Krankheiten zu schützen.

Die Kundinnen und Kunden haben daher auch die Möglichkeit, ihre Anliegen telefonisch oder online zu klären. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation sind hier alternative Kommunikationswege zusammengefasst.

Alle registrierten Kunden des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt finden die Online- Angebote direkt auf der Internetseite jobcenter-slf-ru.de.

Alle wichtigen Kontaktdaten wie z.B. die Durchwahlnummern für die jeweiligen Ansprechpartner im Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt finden Kundinnen und Kunden direkt auf der Homepage.

Der Service steht für alle mobilen Endgeräte, auch z.B. Smartphone, Tablet zur Verfügung.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt im Februar 2020

 

3.002 Frauen und Männer waren im Februar arbeitslos, 21 (-0,7 Prozent) weniger als im Januar und 237 (-7,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote lag mit 5,5 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

709 Personen meldeten sich neu oder wieder arbeitslos. Davon kamen 290 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 728 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 233 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.

In der Agentur für Arbeit Saalfeld - (Rechtskreis SGB III) wurden im Berichtsmonat 1.321 Arbeitslose betreut, 13 weniger als im Januar und 77 weniger als vor einem Jahr.

56 Prozent aller Arbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Im Rechtskreis SGB II - in Betreuung des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt – sank die Zahl der Arbeitslosen um 8 auf 1.681 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 160 Personen weniger.

Das Jobcenter betreute 3.076 Bedarfsgemeinschaften, 433 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 526 Personen auf aktuell 3.749.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 321 Stellen zur Besetzung unterbreitet, das waren 109 mehr als im Januar, aber 8 weniger als vor einem Jahr. 32 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.

Damit befinden sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktuell 1.234 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur, von denen der Großteil unbefristete, sofort zu besetzende Angebote sind.  13 Prozent sind Teilzeitangebote.

Arbeitsplatzangebote in größerem Umfang gibt es in den Bereichen Metallbearbeitung, Metallbau und Schweißtechnik, Maschinenbau- und Betriebstechnik, Reinigung, Altenpflege sowie Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege.

Im Schnitt dauert es 193 Tage, bis die Stellen besetzt werden können.

Auch im Dezember unter 5 Prozent bei der Arbeitslosenquote

2.676 Frauen und Männer waren im Dezember arbeitslos, 111 mehr als im November und 236 weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote lag mit 4,9 Prozent 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

648 Personen meldeten sich neu oder wieder arbeitslos. Davon kamen 298 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 534 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 162 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.

60 Prozent aller Arbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.
In Betreuung des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt stieg die Zahl der Arbeitslosen um 16 auf 1.612 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 209 Personen weniger.

Das Jobcenter betreute 3.143 Bedarfsgemeinschaften, 379 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 487 Personen auf aktuell 3.826.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 162 Stellen zur Besetzung unterbreitet, das waren 28 weniger als vor einem Jahr. 13 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.
Damit befinden sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktuell 1.234 freie Stellen im Bestand.
Ein Großteil der Stellen sind sofort zu besetzen. Bei 94 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 11 Prozent sind Teilzeitangebote. Der Bereich Produktion und Fertigung (mit dem Schwerpunkt Metallbearbeitung) bot dabei anteilig die meisten Stellen, gefolgt von Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (Schwerpunkt nichtmedizinische Gesundheitsberufe).

Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landkreis

2.565 Frauen und Männer waren im November arbeitslos, 43 (-1,6 Prozent) weniger als im Oktober und 278 (-9,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote lag mit 4,7 Prozent 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

628 Personen meldeten sich neu oder wieder arbeitslos. Davon kamen 267 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten 674 Personen ihre Arbeitslosigkeit, wovon 211 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnahmen.
62 Prozent aller Arbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.
In Betreuung des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt sank die Zahl der Arbeitslosen um 54 auf 1.596 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 239 Personen weniger.

Das Jobcenter betreute 3.161 Bedarfsgemeinschaften, 392 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher sank im Jahresvergleich um 505 Personen auf aktuell 3.842.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 163 Stellen zur Besetzung unterbreitet, das waren 7 weniger als im Oktober und 83 weniger als vor einem Jahr. Damit befinden sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktuell 1.243 freie Stellen im Bestand.19 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.
96 Prozent der Stellen sind sofort zu besetzen. Bei 95 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 12 Prozent sind Teilzeitangebote. Der Bereich Produktion und Fertigung (mit den Schwerpunkt Metallbearbeitung) bot dabei anteilig die meisten Stellen, es folgen die medizinischen Gesundheitsberufen sowie der Bereich Verkehr und Logistik.

Verfassungsentscheidung zu Sanktionen

Das Bundesverfassungsgericht hat am 05.11.2019 geurteilt, inwiefern Sanktionen mit dem Recht auf ein Existenzminimum vereinbar sind. Vor Gericht ging es also nicht darum wie das Jobcenter geltendes Recht ausgelegt haben, sondern es wurde grundsätzlich beurteilt, inwiefern Sanktionen mit dem Recht auf Existenzminimum vereinbar sind.

Zentrale Ergebnisse:
Fördern und Fordern sind weiterhin möglich, Leistungsempfänger dürfen bei Pflichtverletzungen sanktioniert werden. Sanktionen müssen aber verhältnismäßig sein.

Ab sofort gilt, bis zur gesetzlichen Änderung:
Bei Pflichtverletzung ist der § 31a Absatz 1 SGBII weiterhin mit Leistungsminderung von 30 Prozent des Regelbedarfs anwendbar, muss aber nicht erfolgen, wenn sie im konkreten Einzelfall zu einer außergewöhnlichen Härte führt. Sanktionen dürfen direkt im Anschluss an eine nachgeholte Mitwirkung beendet werden. Sie müssen spätestens einen Monat danach enden. Ebenfalls ist ein Sanktionsverzicht zu prüfen, falls die Minderung den Zielen des SGBII widerspricht (z. B. Integration in den Arbeitsmarkt).

Es werden zunächst keinerlei neue Sanktionsbescheide verschickt bis der Gesetzgeber neue Weisungen erlassen hat.

Laufende Sanktionsbescheide über 30% müssen mit Wirkung zum 05.11.2019 auf 30% reduziert werden. Sanktionierte Leistungsempfänger können sich beim Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt melden um eine Reduzierung ihrer Sanktionsbescheide zu erreichen.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Öffnungszeiten

Mo 8:00 - 13:00 Uhr
Di 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 16:00 Uhr
Mi nur terminierte Vorsprachen
Do 8:00 - 13:00 Uhr & 14:00  - 18:00 Uhr
Fr 8:00 - 13:00 Uhr

Anfahrt

Anschrift

Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt
Bahnhofstr. 3 und 5
07318 Saalfeld

Nutzen Sie auch den Routenplaner und die Fahrplanauskunft vom KomBus!

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Kurzübersicht unserer Telefonnummern

Bereich Vermittlung
03671 / 53 20 601
 
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03671 / 53 20 513 (BG-Endziffer 654-816)
03671 / 53 20 515 (BG-Endziffer 817-999)
 
Erstantragsstellung:
03671 / 53 20 509
 
Die vollständige Übersicht finden sie hier.
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